Homöopathie
Homöopathie versteht den Menschen als Ganzes und nutzt die Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulation. Nach dem Prinzip „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“ arbeite ich mit individuell ausgewählten Einzelmitteln, die passend zu den jeweiligen Symptomen gewählt werden.
Über Homöopathie
Die Homöopathie ist vielseitig und basiert auf Substanzen, die in der Natur vorkommen. Dazu zählen pflanzliche, mineralische oder tierische Bestandteile. Diese werden in unterschiedlichen Verdünnungen, den sogenannten Potenzen, verabreicht. Zentrale Grundlage ist das Prinzip „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“. Das bedeutet: Ein Arzneimittel wird herausgearbeitet, welches in einer Prüfung am Gesunden ähnliche Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet. Denn nur das ähnlichste, das am besten passende homöopathische Arzneimittel kann wirken.
Ziel der homöopathischen Behandlung ist es, die Selbstregulation des Körpers anzuregen. Dies geschieht durch kontrollierte Arzneigaben, die einen Reiz setzen und den Organismus dabei unterstützen, Beschwerden aus eigener Kraft zu überwinden. Für mich ist Homöopathie erstaunlich, weil sie den Körper nicht schwächt, sondern ihm hilft,
wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Meine Arbeitsweise
Ich arbeite nach der klassischen Homöopathie, das heißt mit Einzelmitteln. Dabei nutze ich das Symptomen-Lexikon. Die Kombination aus der genauen Anamnese und dem Symptomenlexikon, ermöglichen mir eine präzise und erfolgreiche Auswahl der passenden homöopathischen Arzneimittel.
Behandlungsverlauf
1. Anamnese: Erfassen der individuellen Beschwerden und Krankheitsgeschichte.
2. Mittelwahl: Auswahl des passenden homöopathischen Arzneimittels anhand des Symptomenlexikons.
3. Symptomenkontrolle: Zu Beginn der Behandlung werden auftretende Reaktionen genau überprüft.
Dosis und Häufigkeit werden bei Bedarf angepasst.
4. Folgekonsultation: Bei chronischen Beschwerden erfolgt nach 2–4 Wochen eine Kontrolle, um Veränderungen zu besprechen und die weitere Behandlung festzulegen.
Hinweis: Homöopathie kann Menschen jeden Alters begleiten.
Mein Werkzeug: Das Symptomenlexikon
In meiner Arbeit nutze ich das Symptomenlexikon nach Michael Kohl. Es ist ein modernes Arbeitsmittel, das auf den ursprünglichen Ideen von Samuel Hahnemann basiert und weiterentwickelt wurde.
Das Besondere daran: Beschwerden werden nicht nur als ganzes Symptom betrachtet, sondern in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt – etwa Art des Schmerzes, Ort und Situation, in der er auftritt. Aus diesen Zeichenkombinationen entsteht ein klares Bild, das zeigt, welches homöopathische Arzneimittel am besten passt.
Für mich bedeutet das: Ich kann die Mittelwahl präziser und nachvollziehbarer treffen. Das erhöht die Sicherheit in der Behandlung und ermöglicht es, das Arzneimittel zu finden, das den Organismus gezielt bei seiner Selbstregulation unterstützt.
Evidenz in der Medizin
In der öffentlichen Diskussion wird von der Homöopathie oft gefordert, sie müsse evidenzbasiert sein. Dabei wird übersehen, dass auch in der konventionellen Medizin zahlreiche Verfahren und Medikamente angewandt werden, deren Wirksamkeit nicht durch hochwertige Studien abgesichert ist. Viele Therapien beruhen in der Praxis auf klinischer Erfahrung oder auf dem Konsens von Fachleuten.
Homöopathie verbindet jahrzehntelange Erfahrung mit wissenschaftlicher Forschung. Wie in vielen Bereichen der Medizin sind die Ergebnisse unterschiedlich bewertet – doch für viele Menschen ist sie ein wertvoller Bestandteil ihrer Behandlung.
Forschung und Homöopathie
Die Constantin Hering Stiftung bietet umfassendes Wissen an und informiert sachlich, sammelt und bewertet u.a. Studien zur Homöopathie. Viele zeigen positive Effekte. Neue Forschungsansätze, wie das Modell der „adaptiven Netzwerk-Nanomedizin“, geben theoretische Erklärungen oder Denkmodelle ab, wie homöopathische Mittel auf feiner Ebene wirken könnten – ohne dass tatsächlich Nanopartikel oder Nanotechnologie enthalten sind.
„Wir haben uns der Aufgabe verpflichtet, die Neuordnung der Homöopathie in Lehre, Forschung und Praxis nach aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaften zu verwirklichen. Unsere oberste Priorität ist es, die Homöopathie interdisziplinär als Teil der modernen Medizin zu integrieren.“